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Workshop zum Projektstart

Holger Gierth

Wie versprochen nun ein Spielbericht, zum Auftaktspiel „Neue Kommunikation im Sozialwerk St. Georg“, vom 09.11. in Schmallenberg.  Es war ein  „bunter“ Spielerkader von Mitarbeitenden und Klienten aus allen Ecken des Sozialwerk St. Georg, und man musste sich zunächst kennenlernen und aufeinander einstimmen. Viele der Akteure waren sich tatsächlich vorher noch nie begegnet. Diese Vielfalt haben wir bei der „Mannschaftsaufstellung“ bewusst gewählt, um viele individuelle Stärken und Erfahrungen auf den Platz zu bekommen.

 

In der ersten Halbzeit galt es die Fragen zu klären: Stimmt unsere Spielausrichtung und haben wir alle dasselbe Projektziel klar vor Augen?

 

Von der ersten Minute an, spürte das Gefühl auf dem Platz „heute geht was“. Dann aus einer wunderbaren Kombination heraus, der erst Treffer:

Ziel des Projektes „Neue Kommunikation im Sozialwerk St. Georg“ ist die Auswahl, Anpassung und Einführung digital unterstützter, interaktiver und offener Kommunikationsmittel für die Mitarbeitenden, Klienten und Interessierten des Sozialwerk St. Georg.

 

Um den Spielfluss nicht abreißen zu lassen, haben wir uns im Anschluss unmittelbar an die Auswertung und Kategorisierung der eingegangenen und mitgebrachten Hausaufgaben gemacht. An dieser Stelle ein Extralob an alle Mitstreiter, für die aussagekräftigen Ergebnisse aus der Hausaufgabe. Ein wunderbare Grundlage für den weiteren Spielaufbau, vielen Dank für diesen Support!

 

Wer braucht was im Unternehmen? Was brauchen Interessierte im Umfeld? Zusammenfassend lässt sich festhalten: Die Wünsche und Vorstellungen von Klienten, Mitarbeitenden und Leitungskräften, zur Verbesserung der Kommunikation im Unternehmen sind vielseitig, nachvollziehbar und bezogen auf die Umsetzbarkeit, nicht vom andern Stern. Somit stand es locker zwei zu null…

 

Hiermit sind auch die formulierten Anforderungen an ein Social Intranet System gemeint. Zeichnete sich das Anforderungsprofil hier tatsächlich durch eine gewisse Bescheidenheit der Akteure aus. Technisch alles machbar, wir wollen uns auf die Big Points konzentrieren, lautete ein erstes Fazit aus dem Mannschaftskreis.

Direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit, beackerten wir die Fragestellung, wen wollen wir alles erreichen? Absolut spannend sich mit dieser Frage, in diesem zusammengewürfelten Team zu befassen. So wurde die Liste der möglichen Interessenten länger und länger und länger. Sie reichte am Ende von den Klienten des Sozialwerks, ihren Familien, den Kostenträgern, Behörden, derzeitigen Mitarbeitern, möglichen zukünftigen Mitarbeitern, Lieferanten, Spendern, der  Politik in unserer Region bis hin zu den Nachbarn unserer Einrichtungen.   

Eine interessante Wendung nahm die Partie kurz vor Spielende, als die verschiedenen Ansichten zum Kosten-Nutzenvergleich von Kommunikationssystemen, der Anzahl und Beschaffenheit notwendiger Endgeräten und der vorhandenen „Papier-Digital-Schnittstelle“ diskutiert wurden. Dieser engagierte Meinungsaustausch, bekam die notwendige Zeit und den Raum um geführt zu werden.

 

Fazit: Wir werden wie in jedem erfolgreich geführten Verein im Ergebnis schauen, was wirtschaftlich machbar ist, gewillt das Optimum bei der Lösungsentwicklung rauszuholen.

Nach Spielschluss sah man nur in sehr zufriedene Gesichter. Jeder hatte alles gegeben, ist für den Nebenmann mitgelaufen und hat sich auf das Spiel voll und ganz eingelassen. Wir waren richtig gut!

Hier finden Sie nun einige O-Töne zum Spiel, auch von den Projektteilnehmern, die heute terminbedingt nicht im Kader sein konnten.

 

Kommunikation ist die Basis unserer Arbeit in der Gesellschaft und im Sozialwerk St. Georg. Die Entwicklung der digitalen Kommunikation ist Ausdruck eines gesellschaftlichen Wandels, der uns alle betrifft. Dem Projektauftrag nachzukommen bedeutet für mich, sich einer gesellschaftlichen Herausforderung in einem bunten Team zu stellen. Mir ist besonders wichtig, dass wir als Sozialwerker die Entwicklung um uns herum nicht verschlafen. Wer nicht zeitgemäß kommuniziert verliert den Anschluss zur Mitte der Gesellschaft.

 

(Martin Klinkhammer)

 

Bei diesem Projekt ist mir wichtig, niedrigschwellige, insbesondere digitale Kommunikation zu ermöglichen, dabei größtmögliche Transparenz zu zeigen, Vertrauen aufzubauen, Dialog zu leben. Denn Öffentlichkeitsarbeit heißt auch und vor allem Dialog. Die Digitalisierung inklusive Sozialer Medien bietet dabei neue Chancen für genau diesen Dialog mit den verschiedenen Ziel-… - nein, besser: - Dialog-Gruppen!

 

Richtig ist hierbei: „Die wichtigsten Botschafter eines Unternehmens sind seine Mitarbeiter“ – im Sozialwerk sollten wir hier noch ergänzen „… und die Klientinnen und Klienten“. Mit Blick auf unsere Organisationsentwicklung und die Unternehmenskultur passt das Resümee eines einige Jahre zurückliegenden Fachtags auch zum Thema Neue Kommunikation: „Trauen wir uns zu vertrauen!“

 

(Stefan Kuster)

 

Mich als nicht „native digital“ kreativ einbringen zu können und hoffentlich eine Menge lernen zu dürfen.

 

(Christian Pille)

 

Die Kommunikation im Sozialwerk ist – wie überall – durch persönliche Erfahrungen und auch durch den persönlichen Stil jedes Einzelnen geprägt. M. E. muss die Zusammenarbeit gestärkt und mehr interdisziplinär und vor allem hierarchieübergreifend gearbeitet werden. Jede Lösung, die das unterstützt, ist willkommen und notwendig.

 

(Thomas Grigo)

 

Für mich ist es eine Vision, ein „Social Intranet“ für das Sozialwerk zu haben, durch das viel mehr vernetzt informiert und gearbeitet werden kann. Wir arbeiten so dezentral und ich bin überzeugt, dass auf allen Ebenen voneinander gelernt werden kann und es für vieles „best-practice-Beispiele“ gibt, die bisher im eigenen Bereich/Dienst bleiben. Außerdem könnte man über die Nutzung Dienste anbieten bzw. Ressourcen nutzen (Fahrgemeinschaften, Wohnungsbörsen etc..) Bei allen „Risiken“, die die Nutzung sozialer Medien mit sich bringen ist mein Ziel eine Öffnung des Sozialwerks für diese. Die jüngeren Generationen (Gewinnung von Fachkräften) werden hauptsächlich darüber erreicht und es können aus meiner Sicht evtl. sogar neue Geschäftsfelder entwickelt werden (z. B. Beratungsangebote?). Für beide Bereiche gilt das Motto: „Tue Gutes und rede darüber“

 

(Susanne Fabri)

 

„Wer auf andere Leute wirken will, der muss erst einmal in ihrer Sprache mit ihnen reden.“ - Kurt Tucholsky

 

(Markus Hesse)

 

Veränderungen in bestehenden Systemen generieren Aufwand und Widerstand, bieten aber auch Chancen und Möglichkeiten. Nur weil etwas  immer in gleicher Weise gehandhabt wird, muss es sich dabei nicht um die beste Lösung handeln.

 

(Christoph Tigges)

 

Projektarbeit gemeinsam in einer bunt gemischten Gruppe mit verschiedenen Menschen aus dem Sozialwerk St. Georg voranzubringen, finde ich sehr spannend. Das ist gemeinsam, anders und hat das Potenzial stark zu sein.

 

(Patrik Autering)

 

Teilen Sie mir gerne Ihre Meinung und Anregungen zum Ergebnis und dem Spielverlauf mit: H.Gierth@sozialwerk-st-georg.de Wir werden Sie weiterhin gerne mit aktuellen Informationen zum Projektverlauf versorgen.

 

Glück Auf und herzliche Grüße

 

 

 

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